Normalerweise fokussieren wir uns auf Themen rund ums Web, jedoch müssen wir uns eingestehen, dass nichts über ein liebevoll gestaltetes Magazin geht. Ist das gedruckte Papier noch gefüllt mit Inspiration, Künstlerportraits, Illustrationen und Urban Art, dann wollen wir euch das Ding einfach vorstellen. Selten überrascht uns ein Magazin aus dem deutschsprachigen Raum immer wieder so aufs Neue wie das Amateur Magazin. Zudem wird es ganz in der Nähe der Webdesignlovers-Hauptzentrale produziert und Freunde aus der “Hood” haben wir noch immer unterstützt.


Der Gründer und Macher des Amateur Magazins “Lain” hat sich Zeit genommen und uns einiges Wissenswertes rund um das Amateur Magazine beantwortet.

Wie lange gibt es euch schon?

Die erste Ausgabe erschien im Oktober 2008. Die Idee eines Magazins kam etwa ein Jahr vorher. Irgendwie hat mir in der Schweiz ein tolles Magazin gefehlt. Ich war/bin ein begeisterter Leser von Lodown (Deutschland), Clark (Frankreich) und Juxtapoz (USA), welche mich auch dazu inspiriert hatten.

Wer steckt hinter dem Amateur Magazine?

Viele Leute denken, dass hinter Amateur Magazine ein grosses Redaktionsteam steckt. Dem ist nicht wirklich so. Das meiste am Magazin mache ich selbst – Layout, Interviews, Versand, Distribution, etc. – einfach weil das am günstigsten ist.

Um die ganzen Inhalte auf dem Web (Facebook, Website, Twitter, etc.) kümmern sich Ti und Meq und ihre Jungs.

Für einzelne Aufgaben hole ich mir die entsprechenden Leute (sprich Freunde) zu Hilfe, so dass pro Ausgabe jeweils um die 50 Personen beteiligt sind. Ohne deren Hilfe gäbe es das Magazin nicht. Vielen Dank an dieser Stelle.

Wie entdeckt ihr die Künstler?

Freunde von Freunden, Freunde, an Ausstellungen, auf dem Web, Magazine und manchmal entdecken die Künstler auch uns. Da gibt es eigentlich kein grundsätzliches Vorgehen.

Wie kommt man zu einem Amateur Magazine?

Wer uns unterstützen möchte und gute Printmagazine mag, kann ein Abo lösen:
http://www.amateur-magazine.com/wp2/subscription/ (20CHF für 3 Ausgaben.

Nachfolgend einige Bilder der letzten Ausgabe.

Wer sich einen Vorgeschmack holen will, kann die letzte Ausgabe als Online-Version hier anschauen. Mehr Informationen findet ihr zudem auf der Website und auf der Facebook-Fanpage.